Post-Vac und Long Covid

Sowohl bei Post-Vac-Syndrom als auch Long Covid (Post-Covid-Syndrom) können chronische Entzündungen und Durchblutungsstörungen auftreten. Die Ganzkörper-Hyperthermie regt durch gezielte Wärme die Durchblutung an und aktiviert entzündungshemmende Hitzeschockproteine zur zellulären Reparatur. Als Teil eines Kombinationskonzepts stärkt dieses Verfahren die körpereigenen Regenerationskräfte und kann die Lebensqualität chronisch Erkrankter verbessern.

Neuer Therapieansatz bei Post-Vac-Syndrom

Nach einer oder mehreren Impfungen gegen das Coronavirus können im Körper chronische, entzündliche Prozesse zurückbleiben. Die medizinische Forschung vermutet als eine mögliche Ursache für dieses Krankheitsbild eine dauerhafte Aktivierung des Immunsystems durch langfristig im Körper verbleibende Spike-Proteine.

Hinzu kann es bei Betroffenen zu Durchblutungsstörungen kommen, die durch kleinste Blutgerinnsel in den Gefäßen verursacht werden. Diese sogenannten Mikrothromben blockieren die Sauerstoffversorgung im Gewebe, während eine neuroinflammatorische Komponente zusätzlich das Nervensystem belastet und für chronische Erschöpfung sorgt.

Die Ganzkörper-Hyperthermie ist eine Komponente im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts bei Post-Vac-Syndrom. Sie stärkt die körpereigenen Regenerationskräfte und unterstützt die Wirkung begleitender Behandlungen. Für Patienten/innen, die vom Post-Vac-Syndrom betroffen sind, eröffnet die Hyperthermie eine Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensqualität.

Hyperthermie bei Long Covid (Post-Covid-Syndrom)

Das Post-Covid-Syndrom zeigt nach einer durchgemachten Coronainfektion sehr ähnliche klinische Symptome wie das Post-Vac-Syndrom. Im Fokus stehen auch hier die anhaltenden Immunreaktionen, die mit Hilfe der Ganzkörper-Hyperthermie gezielt behandelt werden können.

Die kontrollierte Erhöhung der Körpertemperatur führt zu einer intensiven, thermischen Durchblutungssteigerung im Körpergewebe. Dieser physikalische Prozess optimiert auch die Fließeigenschaften des Blutes, wodurch sich Blockaden in den kleinsten Gefäßen lösen können.

Zusätzlich reagieren die Zellen auf den Hitzereiz mit dem Ausstoß von Hitzeschockproteinen (HSPs). Diese zellulären Reparaturhelfer stabilisieren fehlerhafte Proteinstrukturen und senden gezielt entzündungshemmende Signale durch den gesamten Körper, um die Regeneration einzuleiten.

Als Teil eines multimodalen Konzepts verbessert Hyperthermie die Regenerationsfähigkeit des Körpers und kann dadurch die Wirkung anderer Therapien verstärken. Die Therapie hat das Potential, die Lebensqualität von Long-Covid-Betroffenen zu verbessern.

Häufige Fragen zu Hyperthermie bei Post-Vac/Long Covid

Wie hilft Wärme bei Post-Vac oder Long Covid?

Bei diesen Krankheitsbildern ist die Aktivität der Zellen oft reduziert und es liegen unbemerkt chronische Entzündungen vor. Die gezielte Wärme kurbelt den Zellstoffwechsel an und drosselt Entzündungsbotenstoffe. Das entlastet das Nerven- und Muskelsystem und kann so Erschöpfung und Muskelschmerzen lindern.

Ist Hyperthermie bei „Brain Fog“ bei Post-Vac/Long Covid sinnvoll?

Ja, der berüchtigte „Brain Fog“ (Gehirnnebel) und andere neurologische Beschwerden werden oft durch chronische Gefäßentzündungen und eine schlechte Sauerstoffversorgung im Nervengewebe verursacht. Die Hyperthermie erweitert die Blutgefäße bis in die Kapillaren und sorgt für eine stärkere Durchblutung. Dadurch wird das Nervensystem besser mit Sauerstoff versorgt, Entzündungen können abgemildert und Regenerationsprozesse angeregt werden.

Wie hilft die Hyperthermie gegen Spike-Proteine oder Giftstoffe?

Die künstliche Erhöhung der Körpertemperatur wirkt wie eine Tiefenreinigung. Sie erweitert die Blutgefäße und mobilisiert festsitzende Stoffwechselabfälle, Toxine oder Spike-Protein-Reste im Gewebe. Über den Schweiß sowie über Leber und Nieren werden diese Schadstoffe anschließend aus dem Körper abtransportiert.

Hilft Hyperthermie bei der Ausleitung nach Corona-Impfung?

Die Ganzkörper-Hyperthermie leitet die Impfung nicht mechanisch aus, bekämpft aber mögliche chronische Folgen wie Entzündungen und Mikrothromben. Die gezielte Überwärmung steigert die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße. Gleichzeitig aktivieren Hitzeschockproteine die zelluläre Reparatur und dämpfen Entzündungen. Das Verfahren stärkt so die Regenerationskräfte und kann zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Ist Hyperthermie auch Jahre nach Corona-Infektion/Impfung möglich?

Ja, denn chronische Entzündungen und Durchblutungsstörungen durch Spike-Proteine können auch langfristig im Gewebe bestehen bleiben. Die Ganzkörper-Hyperthermie setzt hier an, indem sie die Mikrozirkulation erhöht und die körpereigene Zellreparatur verbessert.

Kann die Hyperthermie mit anderen Therapien kombiniert werden?

Das Verfahren ist gut als Bestandteil multimodaler Behandlungskonzepte geeignet. Durch die intensivierte Durchblutung können beispielsweise Wirkstoffe, die im Rahmen von Infusionen verabreicht werden, besser vom Körper aufgenommen und in die Zellen transportiert werden. Auch eine Kombination mit hyperbarer Sauerstofftherapie und anderen Therapien kommt in Betracht.

Hilft Hyperthermie gegen Muskel- und Gelenkschmerzen?

Die Überwärmung senkt den Tonus der Skelettmuskulatur, verbessert die Sauerstoffversorgung im Gewebe und dämpft die Schmerzrezeptoren. Gleichzeitig sorgt die Ausschüttung von Endorphinen für eine natürliche Schmerzlinderung. Darüber hinaus fördert der beschleunigte Abtransport von Stoffwechselabfällen die Regeneration überlasteter Muskel- und Gelenksstrukturen.

Diese Seite dient einzig Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Es wird ausdrücklich kein Heilversprechen gegeben.

Letzte Änderung: 24. Juli 2026